

Die Bevölkerungsexplosion (und was man dagegen tun kann)
Feststellung:
Die eine Seite
Unsere Erde platzt aus allen Nähten, die Bevölkerung, vor allem in den Entwicklungsländern, nimmt erschreckende, umweltvernichtende und selbstzerstörerische Ausmaße an.
Sollte die Zunahme der Bevölkerung in dieser Weise fortschreiten ist ein Kollaps der Natur und der gesamten Zivilisation unvermeidbar.
Schon jetzt herrscht in weiten Teilen der Erde eine Hungersnot, der viele Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind und der auch weiterhin unzählige Menschen zum Opfer fallen werden.
Die enorme Ausbeutung der Natur hat ihren Zenit erreicht. Eine Steigerung der Produktion an Lebensmitteln, durch natürliche Vorkommen scheint unmöglich.
Kriege um Wasser und um fruchtbaren Lebensraum sind vorprogrammiert.
Am Ende bleibt nur noch die Zerstörung der Erde... durch Ihren Gast, den "Menschen"!
Die andere Seite:
Gegenteiliges geschieht zu Zeit in den sogenannten Industrieländern.
Die Bevölkerung geht zurück.
Mahnend erheben Politiker aus den Industrieländern die Finger um auf den Bevölkerungsschwund in Ihren Ländern hinzuweisen und verlangen sofortige Gegenmaßnahmen.
Aber warum?
Prozentual gesehen zur gesamten Weltbevölkerung ist der Rückgang in den Industriestaaten belanglos. Die weltweite Bevölkerung steigt trotzdem enorm weiter und wird die Erde zum platzen bringen.
Gegenmaßnahmen in Europa, den USA und anderen Industrieländern würden den Prozeß der weltweiten Überbevölkerung nur beschleunigen.
So würden dann auch in den Staaten, in denen es noch genügend Wasser, Lebensmittel und Lebensraum gibt, eher früher als später, Hungersnöte entstehen. Auch die Gefahr der Kriege um natürlichen Ressourcen wäre dann in den Ländern des Westens enorm hoch.
These:
Man sollte den Rückgang der Bevölkerung in den Industriestaaten als Chance sehen, um der Bevölkerungsexplosion Einhalt zu gebieten.
Durch die fortgeschrittene Zivilisation und Industrialisierung in den Staaten des Westens hat sich eine Art von Reifungsprozeß ergeben, den man nach gründlicher Überlegung durchaus als eine natürliche Gegebenheit verstehen kann.
Es ist natürlich, daß der Mensch immer mehr dazu lernt und dementsprechend die Technik und Wissenschaft immer perfekter wird. Dies bringt ein Umdenken der Menschen. Andere Werte und Prioritäten werden gesetzt.
Die Reifung der Menschen führt dazu, daß es keinen Sinn mehr macht, unzählige Kinder zu gebären, um damit zum Beispiel das Auskommen im Alter zu sichern. Auch dem christlichen Gedanken "Gehet hin und vermehret Euch", ist mit einem oder zwei Kindern durchaus genüge getan.
Die Natur hat es gewollt, daß der Mensch lernen kann, hat ihm eine, im Laufe der Jahrtausende, immer weiter steigende Intelligenz gegeben. Durch diese Faktum hat die Natur sich selbst die Möglichkeit gegeben, den eigenen Kollaps, durch ihre Kinder, den Menschen, zu verhindern.
Allerdings hat sie (die Natur) nicht mit der hartnäckigen Dummheit gerechnet, die sich trotz der Zunahme an Intelligenz im allgemeinen, bei einzelnen Menschen zeigt... .
Fazit:
Dumm ist es nämlich, diesem natürlichen Reifungsprozeß aus politischen und finanziellen Gründen entgegen zu wirken, wie es in den Industriestaaten, ganz besonders in Deutschland, passiert.
In Deutschland soll der Bevölkerungsschwund durch eine gezielte Zuwanderung ausgeglichen werden.
Eine Studie der UNO zeigt aber, daß das mit den vorgesehenen Zuwandererzahlen nicht machbar ist.
Gemäß der Studie würde die Bevölkerungszahl der Bundesrepublik Deutschland ohne Zuwanderung von 81,7 Mio. Menschen im Jahre 1995 auf 58,8 Mio. im Jahre 2050 zurückgehen. Dies wäre eine erträgliche Bevölkerungszahl für Deutschland.
Bei der Verfolgung des Ziels, die Bevölkerungszahl des Jahres 1995 konstant zu halten, müßten jährlich 324.000
Ausländer in die Bundesrepublik zuwandern. Würde das Ziel verfolgt, die Altersgruppe der 15- bis unter 65-Jährigen auf dem 1995er Niveau zu halten, müßte die Zuwanderung bereits auf 458.000 Personen ansteigen und für die Konstanthaltung des potentiellen Unterstützungskoeffizienten ( Verhältnis der Bevölkerung im Erwerbsfähigenalter zur Bevölkerung im Rentenalter ) des Jahres 1995 wäre bereits ein Ausländerzustrom von 3,4 Mio. Menschen pro Jahr erforderlich. Infolge dieser starken Zuwanderung würde die Bevölkerungszahl des Jahres 2050 in Deutschland dann einen Stand von 299 Mio. Menschen erreichen, mit einem Ausländeranteil von 80%. Die Gesellschaft und ganz besonders die Natur würde das nicht verkraften.
Aber leider bedeutet ein Rückgang der Bevölkerung ein Minus an Umsatz und somit weniger Gewinn für die Industrie. Unterstützt werden die großen Firmen durch beeinflußte Politiker, die die o.g. Zahlen und das vorprogrammierte Desaster durch Zuwanderung genau kennen.
Der größte Fehler ist, wenn es nicht nur einen Zuzug generell aus dem Ausland geben würde, sondern wenn im verstärkten Maße die Zuwanderung aus Entwicklungsländern gefördert würde. Die Entwicklungsländer würden durch die Auswanderung vieler Ihrer Bürger die natürlichen Grenzen nicht erkennen und keine Maßnahmen gegen die Zunahme ihrer Bevölkerung treffen. Es würden genügend Menschen diese Länder verlassen um keine Notwendigkeit für Geburtenkontrolle und ähnliche Maßnahmen zu sehen.
Der Reifungsprozeß, wie er in den Industriestaaten vorherrscht, könnte sich somit in den (noch) Entwicklungsländern nicht einstellen.
Mit dem Rückgang ihrer Bevölkerung sind die Industriestaaten auf dem richtigen Weg, um auch in der Zukunft eine lebenswerte Umgebung zu haben. Der Bevölkerungsschwund ist eine Art der "Gesundschrumpfung" zur Rettung von Natur und Gesellschaft. Die Entwicklungsländer werden selber erkennen (Reifungsprozeß), das es ohne Umdenken nicht weitergehen kann. Früher oder später wird sich ein ähnlicher Prozeß, wie in den Industriestaaten abzeichen. Dem Menschen und der Natur wäre damit geholfen.
Die Welt würde im gesunden und erträglichen Maße, mit genügend Ressourcen für alle Menschen, weiter existieren könne.
Den Politikern sage ich " Denkt mal drüber nach"
Der Industrie sage ich "Geld ist nicht alles"